Wings Over Everest

Bing feng bao, China 2019

Vertrieb: VAP Inc.
Medium: DVD
Ländercode: 2 (NTSC)
Gerne: Action
Freigabe:
Laufzeit: 110:00 Minuten
Sprachen: Japanisch, Englisch, Mandarin
Untertitel: Japanisch
Bildformat: 16:9 Letterbox CinemaScope
Tonformat: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0

Bonusmaterial:

  • Trailer

 

Regie: Fay Yu
Drehbuch: Fay Yu
Darsteller: Jingchu Zhang, Kôji Yakusho, Po-Hung Lin, Victor Webster, Noah Dalton Danby, Noah Dalton Danby, Graham Shiels u.a.

Ein Flugzeug stürzt in der Todeszone südlich des Everest ab, kurz vor einem Treffen der Himalaya-Nationen, bei dem das “Himalayan Pledge” beschlossen werden soll. An Bord des Flugzeugs befand sich ein wichtiges Geheimdokument, das den Schlüssel zum Frieden enthält. Victor und Marcus, zwei selbsternannte Spezialagenten aus Indien, bitten Wings, ein Rettungsteam aus dem Himalaya, ihnen bei der Beschaffung der Geheimdokumente zu helfen. Trotz seiner Bedenken unternimmt der Kapitän des Teams, Jian, der “Dämon des Himalaya”, zusammen mit Xiaotais, einem jungen, leidenschaftlichen Hubschrauberpiloten, und Han, der auf der Suche nach seiner am Everest verschollenen Freundin ist, einen verzweifelten Versuch, den Gipfel zu erreichen. Es bleiben ihnen nur noch achtundvierzig Stunden, um den Berg zu besteigen. Ihre Gedanken und Gefühle sind mit einer globalen Verschwörung verwoben, und auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt erwartet sie das Unerwartete…

Wer gerne mal einen Abendteuerfilm schaut und der dazu auch noch ausreichend Action und gute Effekte besitzt, der sollte sich Wings Over Everest vormerken. Oder anders gesagt, wer schon immer einmal wissen wollte wie eine asiaitische Variante von Cliffhanger mit Silvester Stallone aussehen würde, der bekommt hier nun die Möglichkeit dazu. In einfacher Weise wird der Zuschauer mit auf eine Reise in eiskalte und tödliche Himalaya genommen.

Die Rezeptur zu Wings Over Everest ist im Grunde schnell erzählt und bietet vertraute Filmkost für eingefleischte Filmfans von Action und Abenteuerfilmen. Aber Vorsicht, auch wenn der Film seine Momente besitzt und mit einigen interessanten Szenen zu unterhalten versteht, ist es Meilenstein. Wings Over Everest setzt von Anfang an auf eine sichere Nummer und bedient sich gerne mal an Klassikern der internationalen Filmwelt. So kommt man einfach nicht daran vorbei und zieht immer wieder Vergleiche und Parallelen zu beispielsweise bereits oben genannten Film Cliffhanger. Wir haben die Weiten der Schnee bedeckten Berglandschaften, abhanden gekommene Dokumente, zwei mörderische Söldner und ein ahnungsloses Rettungsteam. Es dürfte also klar sein in welche Richtung das ganze Geschehen hier nun gehen wird.

Wings Over Everest bietet zwar nette Unterhaltung aber keine die man als innovativ bezeichnen kann. Durch ein internationales Cast bekommen wir etwas Abwechslung in die ganze Sache, jedoch ist dies nur von kurzer Dauer und mit fortlaufenden Erzählung der Geschichte stockt das alles schon etwas. Die meisten Hauptcharaktäre stehen im inneren Konflikt mit sich selbst und konzentrieren sich überwiegend auf ihre eigenen Probleme als sich komplett der allgemein schlechten Gesamtsituation hinzugeben. Dabei stolpern die Protagonisten von einer Schieflage in die nächste und dies lässt den Film am Ende dann auch etwas strukturlos erscheinen. So springt die Handlung von einem emotionalen und physischen Extrem ins nächste und vergisst dabei immer mal wieder, vielleicht sogar unbewusst, den jeweiligen Handlungsstrang abzuschließen.

Es geizt dem Film nicht an einigen guten Effekte, auch sind die meisten ausgearbeiteten Actionszenen wirklich ansehnlich und bieten immer mal wieder ein Erwachen, was hilfreich ist wenn sich langsam das Desinteresse einschleicht. Wings Over Everest bietet seinem Publikum kurzweilige aber nicht langweilige Unterhaltung. Zumindest im überwiegenden Teil. Die Idee ist nicht neu aber brauchbar genutzt. Für einen angenehmen Filmabend lässt sich Wings Over Everest durchaus gebrauchen, die Produktion kann sich sehen lassen und überzeugt durch gute Effekte sowie einer angenehmen und größtenteils brauchbaren Bild und Tonqualität. Am Ende bleibt aber ein Film der sich nicht von der Masse abheben kann und nur für eingefleischte Filmfans sein wird!

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